Samstag, 28. März 2015

Vom Winde verweht

Kaum zu glauben, aber wir haben es tatsächlich geschafft pünktlich um 8.00 Uhr auf den gepackten Motorrädern
zu sitzen.
Wettertechnisch sieht es eigentlich gar nicht so schlecht aus. In Seesen herrscht ein Sonnen/Wolkenmix. Aber wer weiß wie es unterwegs sein wird. Also ziehen wir unsere Regenklamotten an.





Pünktlich geht es also auf die Bahn. Die Autobahn ist zwar ziemlich langweilig zu fahren, aber nun einmal der direkteste Weg. Bis zu unserer ersten Tankpause (nach 205 km), bleiben wir so gut wie trocken. Wenn einmal ein paar Tropfen herunterfallen, dann ist die Sonne auch nicht weit und so ist das fahren auf jeden Fall gut.
Allerdings macht 3 der uns heute nicht der Regen zu schaffen, sondern der Wind. Die gesamte Strecke über werden wir von rechts nach links über die Bahn geweht und es macht nicht wirklich Spaß. Am schlimmsten ist es natürlich auf den Talbrücken. Da müssen wir ganz schön gegenlenken.
Wie der Name schon sagt, werden wir in Feuchtwangen dann doch noch etwas mehr nass. Aber es geht. Auch hier trocknet uns die Sonne wieder. Uns so schlagen wir uns bis zum nächsten Stopp (nach 203 km) weiter durch.
Und dann haben wir 2/3 der Strecke hinter uns. Jetzt noch weiter bis Kempten.
Hach ist das schön, wenn man die Alpen plötzlich vor sich auftauchen sieht. Das Ziel ist nicht mehr fern!
An der B 19 legen wir unseren letzten Stopp ein. Tanken noch einmal und dann nehmen wir die letzten 40 km unter die Räder.






Bis Fischen ist es nicht mehr weit und dann rechts ab nach Bolsterlang OT Sonderdorf.
Upps. Ja, das nenne ich doch mal ein “Kuhdorf”. Natürlich nur im Positivsten gemeint. Hof an Hof und nette kleine, enge Sträßchen. Ein wenig brauchen wir dann aber doch, um unsere Unterkunft zu finden. Und ich bin ja manchmal auch ein wenig ungeduldig….

Sylvia ist dann so nett und fragt in einem Gasthaus nach und schwupst, 5 Minuten später sind wir angekommen.
Wir werden ganz herzlich von den Eheleuten Steiner begrüßt, bekommen einen ganz guten Parkplatz zugewiesen und gut eingewiesen. Jetzt noch die Sachen von den Motorrädern abrödeln und in unsere kleine aber feine Ferienwohnung unterbringen, duschen und eine zünftige Vesper zu uns nehmen.
Hach, so muss Urlaub sein! Jetzt sitzen wir hier gemütlich bei einem Gläschen Rotwein. Ich tippe den Blog und Sylvia studiert ein wenig das Infomaterial. Alt werden wir heute allerdings nicht. Langsam merken wir doch unsere Knochen, sodass wir sicherlich bald schlafen gehen. Mal sehen, was wir morgen so unternehmen.

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