Samstag, 28. März 2015

22.06.2007: Abschied von der Mosel


So, das waren dann also unsere letzten Stunden an der Mosel. Und der Abschied soll völlig verregnet sein?! Na hoffentlich doch nicht.
Zunächst einmal frühstücken wir ein letztes Mal im Weinhaus Feiden. Danach schleppen wir unser Gepäck in die Garage und montieren alles auf unsere Motorräder. Gott sei Dank hört es langsam mit regnen auf. Sylvia bezahlt unsere Zeche und verabschiedet sich noch von Herrn Feiden.



Dann heißt es auf die Motorräder und 420 Kilometer gen Heimat.
Wir fahren allerdings erst noch ein wenig an der Mosel entlang und wechseln bei Cochem Richtung Ulmen und somit Richtung Autobahn. Nach 3-stündiger Fahrt machen wir unsere erste Pause. Wir tanken die Motorräder und essen unsere mitgenommenen Brötchen. Dann geht es weiter. Ringsherum ist es immer wieder dunkel und wir hoffen nur, dass es weiterhin trocken bleiben wird. Ca. 30 Kilometer vor Kassel machen wir unseren nächsten Halt und essen “amerikanisch”. Dort treffen wir auf zwei Motorradfahrer aus Frankfurt, die ebenfalls auf der Heimfahrt sind, diese sind zwischenzeitlich ziemlich nass geworden, sodass sie nur noch nach Hause wollen. Zum Abschied wünschen sie uns noch eine schöne U-Boot-Fahrt, was uns eigentlich schon hätte vorwarnen sollen. Zwischen Kassel und Göttingen ist es dann soweit. Es regnet nur so aus Kübeln und wir können die Fahrbahn vor lauter Wasser nicht mehr richtig erkennen. Also erst einmal runter von der Autobahn. An der nächsten Kreuzung “säuft” das Motorrad von Sylvia ab und es dauert ein paar Minuten, bis sie die Maschine wieder zum laufen bringt. Wir fahren ein wenig im Kreis und, nachdem der Regen weniger wird, wieder auf die Autobahn. Bei Northeim, kommt dann der nächste Schauer. Diesmal allerdings nicht so heftig, sodass wir einfach weiterfahren. Wir wollen nur noch nach Hause.
Nach ca. 6 Stunden kommen wir endlich in Bornum an.


Hier ist es noch trocken und so sehen wir schnell zu, dass wir die Koffer und Taschen von den Motorrädern bekommen und ins Auto packen. Dann verabschieden wir uns noch von unseren Motorrädern und bedanken uns für diesen wunderschönen, wenn auch abschließend verregneten, Urlaub.

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