Samstag, 28. März 2015

kleine 7er-Runde


Mittwoch Nachmittag und von oben ist es heute recht trocken. Wir haben uns eine kleine Cache-Runde zusammengestellt und wollen mal sehen, ob wir die Schätzchen alle finden.
Wir fahren Richtung Lauthental und suchen uns in der Nähe des ersten Caches einen Parkplatz. Die heutige Runde soll uns auch ein wenig Seesen näher bringen und so führt uns der Weg zunächst zum Jüdischen Friedhof, in dessen Nähe ein Schatz liegen soll. Diesen haben wir auch schnell entdeckt und geloggt.

Wir schauen uns hier noch ein wenig die Gräber an - vorallem das der Familie Jacobson. Israel Jacobson (1768–1828), der hier 1801 eine zunächst jüdische Schule gründete, die bald auch christliche Kinder aufnahm (später wurde aus dieser Schule das Seesener Jacobson Gymnasium). Jacobson gilt als Begründer des Reformjudentums.(Quelle: wikipedia)
Jetzt näherten wir uns dem nächsten Highlight des heutigen Tages: Der Quadriga von Seesen. Dieser wurde auf der Wilhelmshütte in Bornum bei Bockenem gefertigt. Wie wertvoll sie ist, spiegelt sich in der Verbringung zur Pariser Weltausstellung im Jahre 1889 wider. Die Quadriga wurde dort ausgestellt, um die hohe Qualität der deutschen Handwerkskunst zu präsentieren.
Die Quadriga sollte eigentlich das Seesener Rathaus schmücken oder auch einen Triumphbogen zieren. Weil es aber nach dem verlorenen Krieg 1914/18 nichts zu triumphieren gab und die leeren Kassen auch keinen Neubau des Rathauses zuließen, wurde im Jahre 1923 die Variante „Hausverschönerung“ gewählt, zum Leidwesen der Bewohner. Fritz Züchner sen. nutzte nämlich während einer Auslandsreise seines Sohnes die Gelegenheit das Kunstwerk auf dem Dach der neu erbauten Villa zu platzieren, obwohl sich gerade die Schwiegertochter vehement dagegen ausgesprochen hatte. Da stand sie nun, die Quadriga. Ein Abbau wäre teurer gekommen als der Aufbau selbst und das gute Stück einfach vom Sockel kippen wollte man natürlich auch nicht. (Quelle: Geocacher “KleinerFalke”).


Vom “Abschnitt 10″ blicken wir noch einmal hinauf und loggen dann den 2. Cache dieses Tages.

Jetzt geht es weiter zum Geburtshaus von Sylvia…genau, dem alten Seesener Krankenhauses. Hier in der Nähe der Nephrologieabteilung suchen und finden wir schnell den 3. Cache.

Jetzt wollen wir uns ein paar Rundwanderwege anschauen und halten Ausschau nach einer in der Nähe platzierten Infotafel. Uuupsss…war versteckt sich da denn im Laub? Tatsche ein weiterer Schatz:

Da die nächste Station doch ein paar Meter weiter entfernt ist, fahren wir zunächst mit dem Auto weiter und halten dann am Seesenr Kurpark. Hier wollen wir zunächst das Steinmännchen erweiter. Dazu haben wir extra einen kleinen Stein präpariert.
Tse, doch schon einige Male hier lang gelaufen, aber nie entdeckt. Aber dank GPS heute schon:


Jetzt brauchen wir noch ein paar Meter zurückgehen und schon sind wir am Steinpilz angekommen. Leider stehen wir ein wenig unter Beobachtung, da hier ein paar Kinder herumtollen und uns argwöhnisch beäugen. Also Cache schnell ausbuddeln, ein paar Meter weiterlaufen, loggen und schnell wieder zurück zum Versteck:

Leider wird es jetzt auch schon recht schnell dunkel. Aber den Steinweg wollen wir trotzdem noch mitnehmen. Liegt ja auch auf dem Weg zum Auto. Also ab in Kurpark und zur Schildau. In der Nähe unseres heutigen letzten Caches müssen wir ein wenig übers Wassers wandeln, da wir zu sehr aufs GPS gehört haben und nicht wieder den ganzen Weg zurücklaufen möchten. Nachdem wir ein wenig im dunkeln gestochert haben, entdecken wir den Schatz doch noch und versuchen ihn noch mittels Hilfe der Taschenlampe zu loggen:

Für heute beenden wir unsere, doch sehr erfolgreiche, Runde und machen uns auf den Weg nach Hause.

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