Dienstag, 28. Juni 2016

Kleine Südtour

Heute machen Sylvia und ich uns alleine auf um ein wenig Sardinien zu erkunden.

Wir nehmen uns eine Tour als Vorbild, die unsere Freundin Anja letztes Jahr gefahren war und begeistert davon berichtet hatte.
Diese Tour führt uns ein wenig südlicher, als die bisher von  uns gefahrenen Strecken, könnte also interessant werden.
Wie meisten starten wir gegen 9.00 Uhr und fahren die bekannte Strecke über die Ss 125 und Ss 198 über Lanusai. Leider hat die Übertragung der gpx.Datei auf mein Navi nicht so recht funktioniert, denn eigentlich wollten wir doch etwas anders fahren?! Das Gerät will uns ständig im Kreis herum fahren lassen. Zunächst versuche versuche ich die Anweisungen zu ignorieren und mich durchzuwurschteln. Nachdem ich dann aber völlig verkehrt über Ussassai und Seui herum geeiert bin (sind ja trotzdem schöne Straßen, die Spaß machen), wird es mir - und vorallem Sylvia - zu bunt.
In Esterzili halte ich auf dem Friedhofsparkplatz - das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass ich unseren Ausflug hiermit einsargen möchte ;) -  und Sylvia und ich geben die nächsten Ziele mit Hilfe der Gott sei Dank vorhandenen Straßenkarte ins Navi ein.

Etwas angenervt machen wir uns auf den weiteren Weg, der uns über Escalaplano, Goni und Silius führt. Aber auf Grund des schönen Wetters und der tollen Straßen, ist der Frust bald verflogen und wir genießen unseren Ausflug.



Von Silius fahren wir  weiter nach Sanguni und vorbei an Italiens größter Radiostation, an der wir noch einen kurzen Stopp einlegen:




Dann geht es weiter nach S. Nicolò Gerrei und durch den Ort Villasalto. Hier können wir noch ein paar schöne Serpentinen fahren, die uns an einem tollen Bergmassiv vorbei führen. Toller Ausblick!
Der weitere Weg führt über die  Ss 387 nach S. Vito wo wir kurze Zeit später nach Villaputzu abbiegen. 
Jetzt befinden wir uns schon wieder auf der Ss 125, auf der wir nur noch bleiben brauchen um wieder nach Arbatax zu gelangen. Dieser "südliche" Teil dieser Schnellstraße ist auch recht schön, immer mal wieder kurvig mit tollen Ausblicken in die Umgebung. 

Kurz vor Arbatax haben Sylvia und ich auch noch einen Earthcache auf unserer Liste, den wir noch besuchen wollen. Dazu benötigen wir noch ein Foto von dem roten Felsen im Meer benötigen. Dank der angegebenen Koordinaten ist es auch nicht so schwer, diesen roten Felsen zu finden. Den in Arbatax haben wir bisher nicht gefunden :(.

Inzwischen sind wir schon ganz schön erledigt und dann auch froh, dass wir nach ca. 275 km und ca. 8 Stunden wieder am Campingplatz ankommen. Trotz anfänglicher Navigationsprobleme hat es dann doch noch richtig Spaß gemacht mit Sylvia alleine unterwegs gewesen zu sein. 



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