Ein Wochenende nach meinem Geschmack



Freitagabend: Laufen
Ein freies Wochenende, das besser nicht hätte verlaufen können. Freitag musste meine Frau bis 21.00 Uhr arbeiten, sodass ich mir die Freiheit genommen habe um mal ein wenig weiter zu laufen, als die obligatorischen 8- bis 10-Kilomerter-Runden.
Über gpsies.com hatte ich mir eine Halbmarathonstrecke herausgesucht und auf mein Smartphone geladen um mich darüber navigieren zu lassen. Die Strecke führte von Hasede durch die Feldmark Richtung Klein Förste, Harsum, Algermissen und wieder zurück. Einen Teil der Strecke kannte ich schon, da ich dort am Stichkanal öfter laufe. Es macht immer wieder Spaß durch die Feldmark und am dortigen Stichkanal entlangzulaufen…ganz für mich allein. Perfekt zum Abschalten und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Am Ende waren es tatsächlich knapp 21 km, die mir meine Uhr anzeigte. Super….vielleicht klappt es ja doch noch mit einem „offiziellen Halbmarathon“.

                                                           © garmin-connect

Samstag: Geoacache-Wandern
Am Samstag hatten Sylvia und ich frei und Sy wollte gerne eine Geocaching-Tour unternehmen. Also schnürten wir gegen 11.00 Uhr unsere Wanderschuhe und machten uns auf den Weg. Passend zu meinen müden Muskeln vom Vorabend begaben wir uns zunächst auf den „Senioren-Weg“ bei Eitzum. Perfekter Start
😊




Das Wetter spielte mit und so liefen wir eine schöne 8-km-Runde durchs Despetal.
Da wir noch gut in der Zeit lagen und die Beine auch mitspielten parkten wir den Wagen um und machten uns zwischen Sibbesse und Möllensen auf die 2. Runde. Am Ende waren es wiederum gute 8 km, sodass wir an diesem Tag insgesamt gute 16 km und 35 gefundene Geocaches für unserer Statistik notieren können. 


Sonntag: Motorradtour
Nachdem auch Sonntag früh die Sonne schien war klar was wir heute machen würden. Endlich wieder Motorrad fahren!!!
Am Vorabend hatten wir in weiser Voraussicht bereits eine Tour zusammen geklöppelt, die uns durch den Harz führen sollte.  
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Schon auf den Weg nach Osterode am Harz merkte ich leider, dass ich bei der Routeneinstellung etwas falsch gemacht habe. Ich habe alle Wegpunkte auf „kein Alarm“ gesetzt und da wir eine Rundtour ausgearbeitet haben, wollte mich das Navi bereits nach den ersten zwei Kilometern immer wieder nach Seesen zurückschicken ohne die ausgearbeitete Route abzufahren. 
Was für ein Mist und vor allem nervig im Gehörgang !!!

In Osterode nahm ich dann auch gleich die falsche Abfahrt und hatte keinen Plan wie ich von dort zur Sösetalsperre kommen sollte. Gott sei Dank kennt sich Sylvia dort ein wenig aus und übernahm vorerst die Führung und führte uns aus der Stadt hinaus.  Die nächsten Kilometer waren dann kein Problem mehr und so genossen wir die wunderschöne Harzlandschaft und ihre Kurven.
Von St. Andreasberg nach Braunlage fuhren wir über eine kleine, an sich nette kurvige Straße (L 519). Leider ist diese in einem miserablen Zustand und ich merkte wieder einmal, dass ich dort wahnsinnige Probleme mit meinem Motorrad bekomme, sodass ich in „gefühlter Schrittgeschwindigkeit“ um die Kurven eierte.  So macht das Fahren einfach keinen Spaß.
Egal. Nicht unterkriegen lassen und weiterfahren. Unser weiterer Weg führte dann nach Wernigerode. Dort legten wir eine Mittagspause ein und gönnten uns bei einem ortsansässigen Italiener eine Kleinigkeit.
Dann ging es weiter nach Königshütte und von dort aus über die L 98 nach Tanne. Wow, was für eine schöne Gegend. Die Straße führt direkt an der „Warmen Bode“ entlang und immer wieder grast hier und da das Harzer Höhenvieh. Traumhaft schön.
Eigentlich wollten wir dann bei Braunlage auf die B 27 wechseln um von dort aus zum Oderstausee zu gelangen. Leider war dann aber die Straße gesperrt und wir mussten umdisponieren und entschieden uns für einen größeren Bogen, der uns über Wieda, Bad Sachsa und Bad Lauterberg zum Stausee führte.
Hier machten wir dann nochmal eine kleine Rast bevor es Zeit wurde um die Heimfahrt anzutreten. Aus Zeitgründen entschieden wir uns für die B 243. Nicht schön, aber effektiv. Muss auch manchmal sein…
Die Tour umfasste gute 200 km und hat bis auf ein paar kleine Ausnahmen richtig Spaß gemacht.


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