24/03/26

Volksbank-Münster-Marathon 2025

 Münster wir kommen.

Ich habe mich schon frühzeitig entschieden einen weiteren City-Marathon zu laufen. Diesmal soll es der Volksbank-Münster-Marathon sein. Nachdem ich im letzten Jahr mit Berlin und der Masse an Menschen etwas überfordert war, soll es wieder etwas beschaulicher zugehen und so habe ich mich bewusst für diese Veranstaltung entschieden. Die Stadt Münster kenne ich noch nicht und bietet sich somit an, um diesen Lauf mit einem tollen Mädelswochenende zu verbinden.
Meine liebste Supportercrew, bestehend aus meiner Frau und meinen Schwestern, und ich machen uns Freitagfrüh auf den Weg nach Nordrhein-Westphalen. 

Nachdem wir die Unterkunft bezogen haben, geht es zunächst zur Startnummernabholung (ich bringe das ja immer möglichst früheitig hinter mich, damit die ätzende Nervosität etwas nachlässt 😜).



Nachdem wir das erledigt haben machen wir uns auf zum Sightseeing dieser Studentenstadt. Ich muss sagen, eine wirklich sehr schöne Stadt. Vorallem natürlich die Innenstadt mit dem Dom und dem Prinzipalmarkt, auf dem morgen hoffentlich das Ziel auf mich wartet.

 


Den Abend lassen wir dann noch schön gemütlich viel Lachen und Anekdotenerzählen ausklingen.

Am nächsten Morgen geht es wach und munter in die Startaufstellung. Ich bin zwar immer noch nervös, aber meine Liebsten dabei sind (wenn auch nur am Streckenrand) kann ja nicht viel passieren.

 

 
Pünktlich werden wir auf die Strecke geschickt und so laufe auch ich los. Zeitlich habe ich mir vorgenommen schneller als in Berlin (da lief es ja bekanntermaßen grottig) zu sein. Klar wäre einen neue Bestzeit schön, aber ich fürchte das werde ich auch diesmal wieder nicht schaffen. 
 
Ich ordne mich beim Pacemaker für die Zielzeit für 4:30 Uhr ein. Gute 26 km kann ich das Tempo gut mithalten. Dann fängt der Oberschenkel an etwas zwicken, womit ich aber noch gut umgehen kann. Dann kommen aber wieder die Waden dazu und die Luft wird immer dünner, sodass ich ein paar Gehpausen einlegen muss. Die Stimmung an der Strecke ist super. Fast überall ist Party angesagt und so konzentriere ich mich ab km 32 nur noch aufs Ankommen und  versuche die Umgebung aufzunehmen, die Stimmung an der Strecke zu genießen und bis zum Ziel durchzuhalten, um eine der begehrten Medaillen zu erhalten.
 

 
Erledigt, aber glücklich komme ich am Prinzipalmarkt an und werde doch kreischend und anfeuernd von meinen Supportern am roten Teppich in Empfang genommen und kann mir meine 3. Marathon-Medaille umhängen lassen. Zielzeit ist zwar schlechter als Hamburg, aber schneller als Berlin. Am Ende stehen 4:45:47 Uhr zu Buche.


Ich möchte mich hier nochmal ganz ausdrücklich bei meiner Frau und meinen Schwestern bedanken. Ohne Eure Unterstürzung an der Strecke und im Zielbereich, hätte ich es wohl nicht geschafft. 😍😍


Natürlich geht mein Dank auch an die Veranstalter, Organisatoren und vielen Helfer an der Strecke. Ihr stellt hier ein wirklich tolles Event auf die Beine. Ich kann diesen Lauf nur weiterempfehlen. 😀


 

 

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