24/03/26

10. Schweriner Seentrail

 Ein Wochenende in Schwerin.


 

Nicht nur zm sightseeing, sondern für mich hauptsächlich zum Laufen, genauer gesagt zum Trailrunning.

Zum Saisonauftakt habe ich mich beim 10. Schweriner Seentrail (die kleine Seenrunde von 33 km) angemeldet und so geht es am Freitag zusammen mit meiner Frau Sylvia Richtung Norden. Erster Stopp vor Ort natürlich wieder die Startnummernabholung. 😊

 


Am Samstag, 10.00 Uhr, starten die meisten Teilnehrm dann gemeinsam per "kaltem Start" und laufen sich ca. 3 km warm um dann um 10.30 Uhr beim Schweriner Schloss richtig zu beginnen.

 


 

Leider haben wir mit dem Wetter etwas Pech. Wo gestern noch schönster Sonnenschein war ist heute alles zugezogen und neblig. Nun ja, wenigestens regnet es nicht, auch wenn es ruhig minimal wärmer sein könnte. 7 C° sind nicht viel. 😟

Die Strecke ist leider nicht ganz "trailig" und so starten wir zunächst auf asphaltierten bzw. kopfsteingespflasterten Wegen, bevor es nach ca. 3 km auf einen kurzen Waldabschnitt  geht. Hier ist erst einmal Schlange stehen angesagt, da auf einem Singletrail zunächst ein Hügel hoch und dann kurz wieder abwärts geht und das Teilnehmerfeld noch dicht beieinander ist.


Nach ca. 5 km merke ich, dass meine Vorbereitung alles andere als gut verlaufen ist (mein längster Vorbereitungslauf war 12 km lang 😱) und die Frühjahrspollen mit denen ich seit ein paar Jahren zu kämpfen habe, sind auch nicht sonderlich hilfreich. Meine Herzfrequenz ist ziemlich schnell recht weit oben und so heißt es leider Tempo rausnehmen und Mitläufer vorbeiziehen lassen. 
Aber ehrlich gesagt, finde ich es diesmal überhaupt nicht schlimm nach hinten durchgereicht zu werden. Manchen Läufern mache ich sogar einfach nur deshalb Platz, weil mir ihr "Geschnatter" auf den Keks geht. Ich bin hier um Spaß zu haben und die Natur zu genießen. 😛 
Nach ca. 10,5 km kommen wir beim ersten von drei Verpflegungspunkten an. Hier nehme ich ein wenig Tee und Cola zu mir. Mache mich aber schnell wieder auf meinen weiteren Weg. Ich habe ja schließlich erst 1/3 geschafft und noch einiges an Wegstrecke vor mir. 


Jetzt beginnt meiner Meinung nach der schönste Streckenabschnitt der bis zum 2. VP immer schön durchs Unterholz und entlang des Seeufers verläuft. Über richtig schöne Singletrails geht es hügelig vorwärts und die Kilometer verfliegen nur so. 

Am VP 2 angekommen heißt es erst einmal wieder etwas durchschnaufen und Tee und Cola zu sich nehmen, bevor es weitergeht. Jetzt endet allerdings der schöne Trail. Auf einem asphaltierten Fahrradweg geht es weiter. Dieser Abschnitt ist für den Kopf und die eh schon angeschlagenen Waden nicht sonderlich schön. Hier kann ich zwar wieder ein paar Plätze gut machen, aber wirklich schön ist etwas anderes. 

Beim 3. VP halte ich mich nicht sonderlich lange auf. Eigenltich möchte ich jetzt nur noch ins Ziel. Ca. 6 km muss ich noch durchhalten. Wenigstehens geht es jetzt wieder etwas querfeldein; der weitere Weg verläuft über eine Wiesentrampelpfad. Jetzt verkrampfen meine Waden immer mehr. Ja, ich habe wieder einmal viel zu wenig Elekrolyte zu mir genommen. Memo an mich selbst: Ich muss das dringend ändern!!!

Nach ca. 30 km erreiche ich den See und kann den blauen Kran, der das Ziel markiert, sehen und die Stimmung im Zielbereich hören. 


Allerdings muss ich noch einmal fast ganz herum um den See. An der Hafenpromenade und dem Ziel angekommen werde ich von Sylvia in Empfang genommen und kann etwas fertig und durchgefroren die Medaille in Empfang nehmen.


  

Auch wenn der Lauf nicht ganz so verlaufen ist wie erhofft, bin ich trotzdem ein wenig Stolz auf mich, dass ich die Strecke geschafft habe. 😏

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern, der Organisation und den vielen Helfern vor Ort. Es ist wirklich eine sehr tolle Veranstaltung, die ihr auf die Beine stellt und wer weiß, vielleicht komme ich wieder, um das Ganze besser zu meistern. 😃

 

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