24/03/26

Neues Jahr, neue AK

 

Ja, kaum zu glauben, in diesem Jahr fällt die fünfte Null (zwar erst im Oktober, aber die neue AK gilt schon ab dem 01.01.) 😝.
Ein Grund die letzten Jahre zu reflektieren und/oder in die Zukunft zu schauen.

Ich bin recht spät zum Laufen gekommen und das ist vielleicht etwas, was ich im Nachhinein bereue 😠. Ich war 39 Jahre alt und hatte viel zu viele Kilos auf den Rippen. Das war der eigentliche Grund, um mit dem Sport anzufangen. Als Kind habe viel Sport getrieben, habe einiges ausprobiert und war draußen unterwegs. Im Schulsport war ich immer mit unter den Besten. Warum habe ich dann eigentlich aufgehört Sport zu treiben und mich zu bewegen?

Ich schiebe, dass jetzt mal auf die Pubertät. Ich habe mich lieber verkrochen und völlig falsch ernährt. Chips und Cola waren fast an der Tagesordnung und außerhalb der Schule habe ich mich so gut wie gar nicht mehr bewegt. Leider war dann auch keiner da, der mir den Spiegel vorgehalten hat (und selbst wenn, hätte ich mir wohl auch nichts sagen lassen 😔).
Nun ja, daran ist nichts mehr zu ändern. Ist halt passiert und mit 39 Jahren, habe ich dann doch endlich die Reißleine gezogen. Zunächst habe ich die Ernährung (Verzicht auf Kohlenhydrate) angepasst und dann kam das langsame Einsteigen in sportliche Aktivitäten. Erst Kraft und Cardio, dann ein paar Monate später begann ich mit dem langsamen Joggen.

Tja und nun bin ich 49 Jahre alt, laufe also seit 10 Jahren und versuche mich stetig zu verbessern. Inzwischen wage ich mich an die Marathon- und Ultradistanzen. Wenn es mit den Geschwindigkeiten nicht besser wird, dann versuche ich mich eben über die Distanz zu verbessern.

Jetzt bin ich auch an einem Punkt angekommen, an dem ich versuche, nur noch Spaß zu haben und mich nur noch mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Auch wenn es manchmal schwerfällt, aber es nützt ja nichts. Mit 15-25 Jahre Jüngeren komme ich nun einmal nicht mehr mit und eigentlich möchte ich mir diesen „Stress“ auch nicht mehr machen. 😅

Draußen unterwegs zu sein, einen Podcast auf den Ohren oder einfach die Natur genießen. Genau das ist es doch, was wirklich schön an dieser Art der Fortbewegung ist. Und wenn ich dann doch mal an einem „Wettkampf“ teilnehme, dann möchte ich zwar weiterhin mein Bestes an diesem Tag geben, aber wenn dann nur ein Platz im Mittel oder am Ende des Feldes herauskommt, dann ist das auch vollkommen in Ordnung (siehe meinen Bericht zum 10. Schweriner Seentrail).

In diesem Sinne freue ich mich jetzt auf die nächsten Jahre, die hoffentlich noch einige Laufabenteuer für mich bereithalten.

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